MSC „All Stars of the Sea“ – Reise

Barcelona und Aix-en-Provence. Auf kleiner Route, beim MSC-Event, von Genua nach Barcelona und Marseille. Im ersten Bericht ging es um MSC. Jetzt freuen wir uns auf die Route und berichten aus Barcelona, dann aus der Provence, aus dem Städtchen Aix-en-Provence, das wir von Marseille aus besucht haben.

Barcelona für Genießer

Am Nachmittag Zeit für Barcelona. Angenehm sonnig ist es für den November. Vorbei am Columbus-Denkmal spazieren wir die Rambla hoch, vorbei an den Tapasläden, die Straße gesäumt mit Straßenhändlern. Bei den Taschen und was es sonst an Imitaten mit wichtigen Namensschildern gibt eine kreative Auslagengestaltung der Händler – die Ecken der Tücher mit der Auslage mit Schnüren versehen; kommt eine Kontrolle, wird die Ware im Bündel schnell zusammengezogen und auf und davon geht es. Wie immer gehen wir dann den alten Mercato – immer noch begeisternd, was da alles angeboten wird. Aber doch sind ein wenig traurig. Als wir vor etwa 15 Jahren zum ersten Mal auf diesem Markt waren, da war es noch ein sehr traditioneller Markt mit allem, was Spanien zu bieten hat, Meerestiere, Fleisch, Schinken, Obst, Gemüse, Süßigkeiten, dazwischen immer wieder kleine Marktrestaurants, in denen das alles typisch zubereitet probiert werden konnte. Zum Teil ist das immer noch so, aber eben nur so zum Teil – immer mehr breiten sich Stände für Touristen aus. Geschnippeltes Obst, Säfte, Imbissbuden, Süßwarentütchen, eingeschweißte Schinkenscheibchen … Schade.

Durch die Altstadt geht es Richtung Dom. Ganz in der Nähe das kleine, ungewöhnliche Restaurant, in dem Tapas-Häppchen auf Brotscheiben angerichtet sind. Seit langem kein Geheimtipp mehr, daher ziemlich voll, aber vor allem die kalten Tapas immer noch bestens. In den Schaufenstern und meist kleinen Läden in den Gassen und an den Plätzchen viel Kunst, dafür ist Barcelona auch bekannt. Und dazwischen immer wieder kleine Geschäfte mit besonderen Angeboten, ob Leckeres zum Essen oder stylische Kleidung oder ein Schreibwarengeschäft mit schönsten handgefertigten Federhaltern und ledergebundenen Notizbüchern.

 

Aix-en-Provence – weitere Leckereien

Nächster Tag; wir legen in Marseille an. Der neue Hafen befindet sich weit außerhalb der Stadt. MSC lädt zu einem Ausflug nach Aix-en-Provence ein. Marseille sehen wir von der Ferne, hoch oben auf dem Berg gut sichtbar die über der Stadt thronende Basilika Notre Dame de la Garde. Es geht ab auf der Autobahn in die Provence.

Aix-en-Provence ist ein Städtchen mit langer Tradition, mit griechischer, römischer und wenn man so möchte, aus römischer Sicht, auch barbarischer Vergangenheit. Kleine, enge Straßen und Gässchen, alte Bauten aus vielen Jahrhunderten, dazwischen wie Schneisen einige moderne Straßen. An unserem Besuchstag ist Markttag, so dass es diesbezüglich auch einiges zu sehen gibt. Einen typischen südfranzösischen Markt, mit einem Angebot von Unterwäsche bis Ziegenkäse. Gemüse, Obst, Käse, Schinken, alles in einer traumhaften Qualität. Knoblauch so frisch und schön, dass man am liebsten einen ganzen Zopf davon kaufen würde, könnte man ihn mitnehmen. Dasselbe gilt für den Ziegenkäse, unterschiedlich gereift, gewürzt, und die kleinen Stücke, die wir probieren, extrem lecker. In einem Bereich des Marktes gibt es auch Verkaufsstände mit einer riesigen Auswahl an Figuren für die Weihnachtskrippe, viele gekleidet im Stil der Provence.

Die Geschäfte in der Stadt mit all dem, was in der Region zu erwarten ist. Tapenaden aus verschiedensten Produkten, ob Oliven, Sardinen oder Tomaten. Kekse gefüllt und ungefüllt in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, die meisten davon elendiglich süß. Leckerstes Brot und ein Gebäck, das es nur in der Adventszeit gibt (wir sind allerdings ein wenig früher dran). Wir entdecken ein kleines Café mit eigener Rösterei. Der Kaffee wird gerade frisch geröstet der Maschine entnommen. Wir genießen einen der besten Kaffees, und können uns nicht erinnern, jemals einen solch leckeren Kaffee bekommen zu haben.

Es geht zurück auf’s Schiff. Für Marseille ist leider keine Zeit mehr, daher heißt es ein wenig ausruhen und das Schiff erkunden. Am nächsten Tag geht es auf Rückreise, leider wieder etwas sehr zeitaufwendig.

Beste Grüße

Lydia Häufele und Bernd Jans

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