Kreuzfahrt – Tipp

Mauritus – La Réunion – Madagaskar – Seychellen

Eine Traumreise im indischen Ozean
vom 6. bis 20. Januar 2018
mit Reisebegleitung durch FT-Kreuzfahrten,
Lydia Häufele und Bernd Jans

Ein wunderschönes Meer, eine einzigartige Unterwasserwelt, bezaubernde Inseln und unberührte Natur – wir gehen auf Entdecker-Reise im Indischen Ozean, in eine Region, in der es bisher kaum Kreuzfahrten gab. Auf den Seychellen erwarten uns unglaublich schöne Strände. Madagaskar bietet aufgrund der besonderen Geschichte der Insel eine spektakuläre Flora und Fauna. Auf La Réunion zeigen sich Gegensätze – dichtes Grün und der Vulkan Piton de la Fournaise. Mauritius zeigt sich mit fast unglaublichen Naturschauspielen, an Land und an Wasser.

Mauritius Route

Unsere Kreuzfahrt führt uns für zwei Wochen in diese herrliche Region. Zuhause sind wir für diese Zeit auf einem kleineren Kreuzfahrtschiff für etwa 1.300 Passagiere, der Costa neoRiviera. Die Schiffsreise beginnt und endet in Port Louis, der Hauptstadt von Mauritius.

Costa neoRiviera

Der Preis: Für die Kreuzfahrt ab 1.299 Euro pro Person; werden Flüge und Transfers über Costa gebucht, kommen 1.200 Euro pro Person hinzu. Detailliertere Preise weiter unten.

Hier einige Infos zu unseren Zielen – und was wir dort alles unternehmen können …

Mauritius

Mauritius – ein funkelndes Juwel inmitten der türkisfarbenen Wasser des Indischen Ozeans. Eine schillernde Melange aus Kulturen, Farben und Aromen, die dieses faszinierende Eiland zu einem unvergesslichen Urlaubserlebnis machen. Schwer, zu entscheiden, was man zuerst ansehen mag. Die begeisternden Strände, die Attraktionen im Landesinneren oder die rege Hauptstadt Port Louis.

Sicher werden Strände eine große Rolle spielen bei unserem Besuch auf Mauritius. Samtweicher Sand und ein überirdisch blaues Meer laden an unzähligen Stränden und malerischen Buchten zum Baden und Schnorcheln ein. Erleben heißt die Devise.

Begeisternd, ein Ausflug mit einem Katamaran oder mit einem Glasbodenboot. Wer es noch spezieller liebt, sollte ein 2-Personen-U-Boote mieten und zwischen tropischen Fischen in die Unterwasserwelt abtauchen. Wer Fische von Land aus betrachten möchte, der besucht das Mauritius Aquarium bei Pointe aux Biches. Hier kann man alle 200 Fischarten, die um Mauritius herum heimisch sind, bewundern, ebenso Korallen und Schwämme.

Im Dorf Cap Malheureux, einem der malerischsten Orte auf Mauritius, kann man den Fischern bei der Arbeit zusehen; von hier aus hat man auch einen herrlichen Blick auf den nördlichen Inselteil. Im Sir Seewoosagur Ramgoolam Park, einem Botanischen Garten, sind riesige Wasserlilien und etliche Palmenarten zu bewundern, auch die Talipot-Palme, die nur einmal nach fünfzig bis siebzig Jahren blüht.

Im Landesinnern lohnt ein Besuch in der Rhumerie de Chamarel, mitten in einem tropischen Garten mit Orchideen und Zitronengras, Hibiskus und flammend roten Flamingoblumen. Auf dem Weg dorthin rundherum sattes Grün – Ananasplantagen, Palmenhaine und Zuckerrohrfelder. Für „Naschkatzen“ muss der Weg an der Van Ann-Schokoladenmanufaktur in Calebasse vorbei führen – hier gibt es unglaublich leckere Pralinen.

Im Süden der Insel zeigt sich eine unvergleichlich schöne Natur, mit Vulkanseen, Kratern, Wasserfällen und faszinierenden geologischen Phänomenen. Hoch oben auf einem erloschenen Vulkan gelegener Krater Trou aux Cerfs hat man einen spektakulären Ausblick auf die Insel und insbesondere den Mont du Rempart.

Am Vulkankratersee Grand Bassin befindet sich eine der größten hinduistischen Pilgerstätten außerhalb Indiens. Ein Naturschauspiel sind die Wasserfälle von Chamarel und die Siebenfarbige Erde – die mehrfarbige Vulkanasche (rot, braun, indigo, grün, blau, violett und gelb) ergibt auf natürliche Weise ein geordnetes Bild in sieben Farbtönen. Die Rochester Falls bei Souillac haben im Laufe der Zeit interessante Formationen im Lavagestein hinterlassen. Mauritius hat sogar einen Urwald; eine Wander- und Bike-Strecke führt tief hinein in den tropischen Urwald bis zu Lavahöhlen, die besichtigt werden können.

Nicht ganz so paradiesisch, eher geschäftig, geht es in der Hauptstadt Port Louis zu. Port Louis, die moderne Hauptstadt der 61 mal 47 km großen Insel, ist ein quirliger Hafenort mit einer neu gestalteten Promenade und einem geschäftigen Markt. Im Blue-Penny-Museum kann man natürlich die berühmteste Briefmarke der Welt, die „Blauen Mauritius“ von 1847 bewundern. Die Caudan Waterfront lockt die Touristen mit Modegeschäften und einheimischer Kunst. Besuchen sollte man auch die bunten Basare aus dem Jahre 1828. In der Stadt ist zudem die Zitadelle Fort Adelaide, von den Engländern 1835 erbaut zu besichtigen.

Sprache: Amtssprachen sind Englisch und Französisch
Währung: Mauritius Rupi (MUR); 1 Euro sind ca. 40 MUR.

 

Seychellen

Port Victoria, die Hauptstadt der Seychellen, liegt an der Nordostküste der Insel Mahé. Im Hafen werden vor allem Gewürzvanille, Kokosnüsse, Kokosöl, Seifen und Guano verschifft. Eine verträumte Stadt, überwiegend von Stein- und Holzhäusern aus dem frühen 20. Jahrhundert geprägt, die mit ihren bunten Fassaden, Fensterläden und Balustraden ein fröhliches Bild abgeben. In den zum Teil herrlich verwinkelten Gassen steigen einem oftmals spannende Gewürzdüfte in die Nase. Ein Besuch wert ist der Sir Selwyn Clarke Market. Die bunte, aromatische Vielfalt reicht von Limonen, Bananen, Papayas, Mangos Passionsfrüchten, Guaven, Ananas, Süßkartoffeln, Auberginen, Brotfrüchten und Maniok über Papageien-, Segel- und andere exotische Fische bis hin zu Chilis, Sternanis, Tamarinden, Zimt- und Vanillestangen.

Wer an die Seychellen denkt, der hat aber vor allem mehr die Strände im Blick, die zu den schönsten auf der Welt zählen. In 25 Minuten kommt man von Viktoria aus mit dem Auto zum Grand Anse, dem längsten Strand an der Westküste. Die weitläufige Bucht ist meist menschenleer, das türkisblaue Meer, der weiße Sandstrand und die traumhafte Bergkulisse bilden hier eine ganz besondere idyllische Landschaft.

Mahé ist sagenhaft schön und dabei sehr vielseitig – bei der Fahrt auf kurvenreichen Straßen entlang der Küste oder auch durch die Berge reiht sich ein Fotomotiv an das nächste: Bunte kreolische Holzhäuser, kleine Shops in tropischem Tante Emma-Stil, einsame Traumbuchten – und das Ganze inmitten üppigster Vegetation.

Im Zentrum der Insel Mahé bieten die imposanten Erhebungen und die Nebelwälder mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna eine atemberaubende Kulisse. Vielzählige Süßwasserquellen prägen hier die vielseitige Natur; hier wachsen tropische Palmen, aber auch Mango, Papaya, Bananen, Tee und vieles mehr.

Am Nordzipfel Mahés gibt es traumhafte Ausblicke auf das tiefblau leuchtende Wasser und die einsamen grünen sowie steil abfallenden Berghänge und eine Vielzahl kleiner Buchten. Der englische Schriftsteller Ian Fleming ließ sich in den 1960er Jahren an diesem Ort für seine James-Bond-Storys inspirieren. Am North East Point liegt die Produktion von Kreol Fleurage , einem Parfümhersteller, die besichtigt werden kann.

In Richtung Westküste kann man in die Welt des Tees eintauchen; in der Tea Factory können viele Teesorten probiert werden. Die Küste entlang führt die Strecke durch ein Mangrovengebiet, danach lockt der Bilderbuchstrand von Port Launay zu einem Badestopp. Wer Zip-Lining noch nicht kennt – in der Nähe kann man angeleint den Berg hinunter rauschen, dabei auch ein kleines Dschungeltal überqueren. Eine zwischen Felsen eingebettete Sandbucht wartet nördlich von Port Launay – in dieser Baie Ternay kann man hervorragend schnorcheln!

Dem Inselsüden wohnt eine beschaulichere und ursprünglichere Atmosphäre inne. Kennzeichnend für den gesamten Küstenabschnitt ist ein vorgelagertes Korallenriff und ein sehr flach abfallender Strand. Man kann hier die Fischer bei ihrer alltäglichen Arbeit beobachten; an speziellen Aushöhlungen des Riffsockels legen sie ihre Reusen aus, um diverse Meerestiere zu fangen, vorzugsweise Tintenfische.

An der Strecke eine weitere sehenswerte Rarität: Das Maison de Coco, ein Haus, das ausschließlich aus Materialien gefertigt wurde, die eine Kokospalme liefert – ohne Ziegel, Nägel oder Bretter eines anderen Baumes bauten einst die Arbeiter nach der Sklavenbefreiung ihre Behausungen. Im selben Ort liegt auch die Rumdestillerie Trois Frères Distillery, in der die von den Eigentümern selbst gebrannten traditionellen Rumspezialitäten gekostet werden können.

Weiter im Süden befindet sich ein bäuerliches, von hohen Bäumen und einem hügeligen Gelände umgebenes Anwesen, eine vielfältige Natur- und Kulturlandschaft aus Gewürzplantagen und botanischem Garten. Die heutige Besitzerfamilie hat diese einzigartige Landschaft mit viel Engagement nach dem Beispiel des Jardin du Roi der 1770er Jahre entstehen lassen. Auf Rundwegen kann man den Anbau der wichtigsten Gewürze der Seychellen erfahren (z. B. Zimt, Vanille, Nelken, Pfeffer, Muskat, Kaffee und Kakao) und auch an den Blüten des Hibiskus und der Helikonien schnuppern. Sehr interessant sind auch die Anpflanzungen mit medizinischen Nutzpflanzen und Obstbäumen, ebenso die Palmenarten einschließlich der nur auf den Seychellen heimischen Coco de Mer. Zu den Bewohnern des Jardin du Roi gehört auch eine Gruppe von Riesenschildkröten.

Der ganz im Süden liegende 1 km lange Anse Intendance gehört zweifellos zu den absoluten Traumstränden weltweit. Wer wollte da kein Bad nehmen …

Madagaskar

Nosy Be

Nosy Be – die Insel des „ewigen Sommers“, liegt im Nordwesten von Madagaskar. Sie ist eines der letzten „Naturparadiese“ der Welt, mit sagenhaften, einsamen Stränden und romantischen „Sonnenuntergängen“. Unser Schiff legt an in „Hell-Ville“, der Inselhauptstadt mit traditionellen Holzhütten, Marktständen, aber auch schon modernen Geschäften. Im Ort gibt es einen Lemurenpark, an dem auch die berühmten „Ylang-Ylang“ Bäume wachsen; aus den Blüten dieser Bäume wird ein Extrakt gewonnen, das für die Parfumherstellung sehr begehrt ist. Im Landesinneren gibt es davon Plantagen, und auch eine Destillerie, die besichtigt werden kann. Die interessanteste Gegend in der Stadt ist zweifelsohne die Altstadt in der Nähe des Hafens, wo sich alte Kolonialbauten befinden.

Eine rund 60 Kilometer lange Ringstraße umrundet Nosy Be. Auf der Insel leben in Süßwasser-Seen jede Menge Krokodile. Einer der Seen, der Djabala, liegt direkt an der Ringstraße. Hier gäbe es die Möglichkeit, eine geführte Tour durch den dichten Regenwald zu unternehmen, denn ungeübte Augen würden Tiere wie das Riesenchamäleon oder das Brookesia minima, das mit 20 Millimetern kleinste Chamäleon der Welt, einfach übersehen. Entdecken wir also Natur pur.

Im Lokobe Naturreservat leben im Urwald unterschiedlichste Tierarten, die es zu entdecken gilt, zum Beispiel Boas, Lemuren oder Schildkröten. Von der Bucht von Ambatozavavy aus kann man mit traditionellen Holzpirogen mit Paddel über die ruhigen und seichten Wasser bis zum Basiscamp von Ampasipohy rudern, von wo aus die Erkundung des Regenwalds von Lokobe beginnen kann. Wer die Landschaft lieber von oben bestaunen will und fit ist, sollte auf den 324 Meter hohen Mont Passot wandern. Vom hier aus, dem höchsten Punkt der Insel, hat man einen grandiosen Blick über die gesamte Insel.

Wer einen der vielen InselKraterseen auf der Insel besuchen möchte, darf dies nur barfuß, mit einem Wickeltuch bekleidet und ohne Kopfbedeckung tun. Denn die Kraterseen werden als Heimat der Ahnen gesehen und sind für die Einwohner daher heilig. Schwimmen sollte man nicht – in den Seen leben Krokodile. „Fady“ bezeichnet auf Madagaskar Tabus und heißt auch heilig – eingesetzt wird es für Orte, Verhaltensvorschriften, Unerklärliches. Etwas unheimlich sind die heiligen Wälder, zum Beispiel der von Bemazava. Ein riesiger Heiliger Baum steht in der Nähe von Ambataloaka, einem kleinen Fischerdorf. Ganz in der Nähe liegt der Andradroatra Wasserfall: Dieser Wasserfall fällt über Felsen, bedeckt mit Moos und Lianen, 50 Meter tief in einen natürlichen Pool, der zum Schwimmen einlädt.

Der Ort Djamandjary ist für seine Zucker- und Rumfabrik (Sirama) bekannt. Sehenswert sind dort auch die igluförmigen Häuser aus Beton, die früher den Fabrikarbeitern als Schutz vor Zyklonen und vor den Lauffeuern dienten, die beim Niederbrennen der Zuckerrohrplantagen eine Gefahr darstellten.

Alle, die das Meer lieben, werden die schneeweißen Strände genießen oder bei einer Katamaran-Fahrt traumhafte Blicke auf verschiedene Atolle, die gut zu erreichen sind. Eines dieser kleinen Atolle ist Nosy Tanikely; am Atoll gibt es in wenigen Metern Tiefe Fischgründe von unglaublicher Schönheit, reich an Korallen, Seefächern, bunten Fischen und Seesternen in allen Größen und Formen. Häufig zu sehen gibt es Meeresschildkröten. In den Baumwipfeln des Atolls gibt es Flughunde zu erspähen. Und im Lemurenpark leben nicht nur diese possierlichen Tiere, sondern auch Chamäleons, Boas und Landschildkröten.

Diego Suarez/Antsiranana

Wir legen an in Antsiranana, einer Stadt im Norden Madagaskars. Bis 1975 war der Name der Stadt Diégo-Suarez, benannt nach dem portugiesischen Entdecker; noch heute ist die Kurzform Diego gebräuchlich. Mit ihren großen Steinhäusern und breiten Straßen bietet sie eine angenehme Atmosphäre, die sie von anderen Städten in Madagaskar unterscheidet.

Mit Minibussen kann es hier auf Entdeckungstour gehen, zum Beispiel zu einem Aussichtspunkt, von dem aus die zweitgrößte Bucht der Welt mit einem 156 km langen Küstenstreifen zu überblickensehen ist, ebenso die kleine Insel Nosy Lonjo, die auch als Pain de Sucre oder Zuckerbrot bekannt ist und sich malerisch aus dem azurblauen Wasser vor der Bucht erhebt. Mit etwas Glück sieht man hier auch Delfine und Meeresschildkröten.

In Richtung Montagne des Français stehen die majestätischen Affenbrotbäume oder Baobabs. Die beliebteste Sehenswürdigkeit Madagaskars ist der Nationalpark Montagne d’Ambre im Inneren der Insel, umgeben von einem Vulkanmassiv, mit sprudelnden Wasserfällen, Farnen und vulkanischen Seen. Bei einer Wanderung sind hier mit etwas Glück verschiedene Lemurenarten wie Kronenmakis und Sanford-Makis zu sehen, das Stummelschwanz-Chamäleon, oder auch Land- und Wasserschildkröten. Im Park liegt auch die Grande Cascade, ein wunderschöner großer Wasserfall mit einem von Felsen umgebenen und von Farnen zugewachsenen natürlichen Freibad.

Nur mit dem Jeep kann es auf ein besonderes Abenteuer gehen, in den Tsingy Rouge Park. Die Anfahrt erfolgt über nicht asphaltierte Schotterpisten – und danach geht es zu Fuß durch die Schlucht der intensiv roten Felsnadeln, eine fast mondartige Landschaft. Der Farbkontrast zwischen den roten Felsen und dem Smaragdgrün der umliegenden Vegetation ist atemberaubend.

Wie überall in der Region: begeisternde Strände. In der Nähe des Leuchtturms befindet sich die pittoreske Dünenbucht mit einem Strand, an dem die Vegetation beinahe nahtlos ins Meer übergeht. Nach einem kleinen Spaziergang ist man an der Taubenbucht mit ihrem gleißend weißen, windgeschützten Sandstrand. Danach folgt die Sakalava-Bucht ebenso mit einem zauberhaften Strand.

 

Tamatave

Tamatave ist eine der größeren Städte in Madagaskar, mit palmengesäumten Alleen und einer schönen Meerespromenade – und auch idealer Ausgangspunkt, die Vielfalt und Einzigartigkeit von Flora und Fauna des Landes zu entdecken. Im Umkreis von hundert Kilometern verändert sich die Landschaft spürbar; so kann man vom Wind gepeitschte Küstenstreifen, üppige Regenwälder, kühle Hochplateaus oder auch karge, an Nordafrika erinnernde Canyons bewundern.

Viel sieht man auch auf einem Bootsausflug mit einem der traditionellen motorisierten Einbäume. Parallell zur Küste verläuft ein Netz mit etwa 600 km Kanälen, auf dem Materialien und Erzeugnisse unterschiedlichster Art transportiert werden, darunter Bambus, Holz, Obst und Gemüse. Entlang der Kanäle liegen madegassische Dörfer; Einheimische angeln an den Ufern.

Im Ort Taomasina sollte man den Bazary Be besuchen, wörtlich den „großen Basar“, der Hauptmarkt der Stadt. Angeboten werden alle Gegenstände für den täglichen Gebrauch, aber auch Gewürze und Arzneipflanzen sowie typisches Kunsthandwerk.

Klima: tropisch-feuchtes Klima, Temperatur durchschnittlich rund 25°C bis 30°C.
Sprachen: Malagasy und Französisch.
Währung: Ariary (MAG); 1 Euro sind ca. 3,4 MAG.

La Réunion

Die kleine französische Trauminsel mit einer verblüffenden Vielzahl von Naturlandschaften: weiße Sandstrände, Lagunen mit vorgelagertem Korallenriff, aber auch traumhafte Berggipfel, wilde Flüsse, kristallklare Wasserfälle, tropische Wälder, einem aktiven aber ungefährlichen Vulkan und noch so einiges mehr.

Wir kommen im Norden an, in der Hauptstadt Saint-Denis – mit zahlreichen kreolischen Gebäuden und Häusern aus der Kolonialzeit. Der Markt liegt im Stadtviertel „Le Chaudron“: Über 400 Stände mit bunten Sonnenschirmen in fröhlicher Unordnung, ein typisch kreolischer Markt.

Außerhalb des Ortes dann Zuckerrohrfelder, soweit das Auge reicht, zerklüftete Uferlandschaften und ein wilder Ozean: Noch authentischer geht es kaum. Wer zum Berg „Piton Fougère“ wandert, geht inmitten von Baumfarnen, Guaven-, Eukalyptus- und Tamarindenbäumen. Der Wasserfall „Cascade Niagara“ ist das Highlight von Sainte-Suzanne. Nicht weit entfernt liegt der kleine tamilische Tempel „La Chapelle Front de Mer“.

Der Westen der Insel bietet fast 25 km der schönsten Strände, von weißem bis zu schwarzem Sand, von offenem Meer bis zur Lagune. Der Indische Ozean mit seinen bunten Fischschwärmen und formenreichen Korallen ist hier ein echtes natürliches Aquarium. Zwischen Saint-Paul und Saint-Leu erstreckt sich das riesige Hochland des Westens mit grandiosen Hängen mit den zerklüfteten Reliefs, undurchdringlichen Wäldern, tiefen Furchen zwischen dem Meer und den Talkesseln und Steppenlandschaften, die vom Wasser umspült sind.

Ein wenig eintauchen in die Vergangenheit kann man im „Musée de Villele“ und der „La Chapelle Pointue“. Der ehemalige Kolonialbesitz hat von seiner Pracht nichts verloren. Reiche Eigentümer und arme Sklaven haben hier an der wechselvollen Geschichte der Insel La Réunion mitgeschrieben – besichtigen kann man die Chapelle Pointue, die Krankenstation der Sklaven, die Küche und den Etagensaal.

Ein Meereserlebnis ganz anderer Art bietet die Schildkrötenfarm „Kélonia“ in Saint-Leu, eine Aufzuchtfarm sowie ein Forschungszentrum für die vom Aussterben bedrohte Suppenschildkröte, eine Meeresschildkröte, die bis zu 1,4 m lang und bis zu 450 kg schwer werden kann. Etwas ganz Besonderes ist auch der Unterwasserlehrpfad, eine geführte Tour inmitten von Drückerfischen, Clownfischen, Riffbarschen, Kaiserfischen und Wimpelfischen mit Taucherbrille und Schnorchel.

Das Landschaftsbild von La Rèunion wird natürlich geprägt von Vulkanen, die über 2000 Meter hoch über die kleine Insel herausragen – ein heute immer noch aktives Vulkangebiet. Ein unvergessliches Abenteuer führt daher buchstäblich ins vulkanische Herz der Insel, zum Vulkan Piton de la Fournaise. Eine mondartige Landschaft, allgegenwärtig der Vulkan. Lavaströme, auch die Möglichkeit, durch einen Lavatunnel die unterirdische Welt zu entdecken. Von der Spitze des Piton Maido hat man eine herrliche Aussicht auf die umgebenden Krater und Gipfel.

Will man auf den Vulkan, geht es auf der spektakulären Panoramastraße „Route des Tamarins“ durch die Dörfer St. Pierre und Le Tampon zum Hochplateau Plaine des Cafres. Von hier aus kann man die Hänge des Vulkans bis zum Dorf Bourg Murat hoch steigen, das auf 1.600 Metern liegt und damit das höchste bewohnte Gebiet auf der gesamten Insel darstellt – und wer möchte, kann bis zum Pas de Bellecombe auf einer Höhe von 2.300 Metern steigen, und von dort einen faszinierenden Panoramablick über die „Plaine des Sables“, wortwörtlich die rot und schwarz bedeckte Sandebene genießen.

Wer auf Entdeckerreise ist, sollte die Geraniendestillerie nicht versäumen – hier wird das, was bei uns Schmuckpflanze ist, für die Parfumherstellung verarbeitet.

Ohne die kreolische Küche ausprobiert zu haben sollte man La Réunion nie verlassen. Gerne wird die Insel auch als kleine Welt des Wohlgeschmacks bezeichnet, die französische Kultur, madagassische Traditionen, etwas chinesisches Know-how und ein wenig indischen Geschmack einmalig verbindet – woraus sich eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen und sogar eine Farbenpracht ergibt. Pimpin-Terrine (Frucht des Vacoa-Baums) mit Kurkuma, Ente mit Vanille, Rindfleischragout mit Palmenherzen, Samoussa, die dreieckige frittierte Teigtasche, das Kürbisgewächs Chouchou mit geräuchertem Fisch, oder Cari, eine Art Curry, und so weiter. Man könnte ins Schwärmen geraten. Die Entscheidung wird schwer fallen, was davon probieren …

Klima: tropisch-feuchtes Klima; Ostküste regenreich, Westküste teilweise Steppenklima, Durchschnittstemperatur an der Küste im Sommer (Dezember bis März) 30 °C.
Sprache: Amtssprache ist Französisch.
Währung: Zahlungsmittel ist der Euro.

 

Fotos / Statistiken von Costa Kreuzfahrten.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Lydia sagt:

    Paul, wir kommen!!! 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s