Keuzfahrt – News 18

Reedereien: Einkommen der Chefs
Millionenverdienste – von Cruise Industry News zusammengestellt: Die Einkommen der CEOs der Reedereien. Höchstverdiener 2016 war Richard D. Fain von Royal Caribbean – er verdiente in diesem Jahr immerhin 10,5 Mio. $, in den Jahren davor 9 bzw. 12 Mio. Carnival Präsident Arnold W. Donald kam auf stattliche 9,9 Mio. $. Bei NCL Chef Frank J. Del Rio waren 2,9 Mio $, im Vergleich wenig, aber im Jahr davor kassierte er die Rekordsumme von 32 Mio. $. Unter dem Dach von Carnival auch der in Deutschland mehr bekannte Chef von Costa und AIDA, Michael Thamm – bei ihm stehen Einkünfte von 3,5 Mio. $ für 2016 auf der Liste.

Kreuzfahrt-Passagiere: über 34 % bleiben an Bord
34,3 % der Passagiere steigen in den Häfen nicht mehr aus; das ergab eine Studie der Allianz Global Assistance für den US-Markt. Hauptgründe sind zu 36,2 % Sicherheit, 17,7 % kein Interesse an der Destination, 16,8 % Sorge nicht rechtzeitig zum Schiff zurückzukommen, 9,4 % dass auf dem Schiff Essen und Trinken inklusive ist.

Royal Caribbean: deutsches Büro wird geschlossen
Royal Caribbean in Deutschland schließt das deutsche Büro; es wird umstrukturiert, alles künftig wie zu erwarten von Spanien aus geleitet. In der Meldung heißt es, dass es in Deutschland ein hohes Interesse an Kreuzfahrten gäbe – aber keine Anmerkung dazu, dass sich das Interesse auch auf Royal Caribbean bezieht.

Türkei: Prämie für Kreuzfahrtschiffe
Die türkische Regierung will Reedereien künftig 30 Dollar pro Passagier zahlen, wenn ein Kreuzfahrtschiff einen Hafen in der Türkei anläuft. Rechnet man ein 3000er-Schiff mit drei Stopps in der Türkei, früher durchaus üblich, unterstellt dann noch, dass Abfahrt und Ankunft in der Türkei erfolgen und das Schiff per Flug ausgelastet wird, dabei wie bisher jeder Flug mit 6.000 Dollar durch die Türkei subventioniert wird, dann macht das im Monat schnell mal eine halbe Million aus … Da ist man mal gespannt, welche Reederei die politische Lage und die Sicherheitsbedingungen in der Türkei zuerst plötzlich wieder ganz anders einschätzt …

Weltwirtschaftsforum: Wettbewerb und Sicherheit
Im Ranking für 2017 in Sachen Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Tourismus liegt Deutschland auf Rang 3, hinter Spanien und Frankreich. Ganz anders die Sachlage im Bereich Sicherheit – da liegt Finnland vorne, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Island und dem Oman. Deutschland liegt nur auf Platz 51, ist im Vergleich zu 2015 gleich um 31 Plätze abgerutscht. Dahinter liegen noch Frankreich auf Platz 67 und Großbritannien auf Platz 78.

CLIA: Umweltschutz in Häfen
Reedereien würden viel tun, um umweltfreundlicher zu werden; dies wäre auch bei den Häfen erforderlich. Die CLIA nennt zum Beispiel mehr Möglichkeiten, Landstrom für die Schiffe zu beziehen; Hamburg sei in Deutschland derzeit der einzige Hafen, in dem dies möglich sei. Die Investition für die erforderlichen Anlagen lägen bei bis zu 3 Mio. Euro.

Carnival: Schiffsbau in China
Zwei Kreuzfahrtschiffe lässt Carnival bei der China State Shipbuilding Corporation bauen, Auslieferung 2023, Wert 1,5 Mrd. $, dazu eine Option für vier weitere Schiffe. Die chinesische Werft kooperiert dabei mit der Fincantieri Werft aus Italien.

Reedereien: Marktanteile und Wachstum 2017-2027
Lange Zeit umstritten zwischen NCL und MSC – der dritte Platz unter den größten Anbietern nach Carnival und Royal Caribbean. Künftig eindeutig: MSC mit einem Marktanteil von 11,6 % vorne, eine Steigerung von 7 %, bei den Passagieren von 1,8 auf 4,4 Millionen. NCL wird 2027 einen Marktanteil von 9,5 % vorweisen, mit 2,2 Millionen Passagieren. Carnival verzeichnet einen Rückgang im Marktanteil von derzeit 44,1 % auf 40,7 %; bei den Passagieren wird es von 11 auf 15,5 Millionen gehen. Auch Royal Caribbean wird Marktanteile verlieren, von 23,9 auf 21,6 % verzeichnen, bei steigenden Passagierzahlen von 6 auf 8,3 Millionen.

Costa: neoRomantica im Asiatischen Markt
Als fünftes Costa-Schiff wird nun die neoRomantica ganzjährig in Asien platziert. Dieses Jahr wird der Schwerpunkt der Reisen nach Japan gehen, angelaufen werden auch Korea und Russland.

MSC Magnifica: Unfall
Plötzlicher Seitenwind – die MSC Magnifica wurde von einer Windböe in Civitavecchia seitwärts an die Pier gedrückt.

So viel für heute und beste Grüße
Bernhard Jans

 

Bei Interesse an einer Kreuzfahrt bitte anrufen – Telefon 02641-205071 – oder eine Email schicken, jans@ft-kreuzfahrten.de.

Kurznachrichten zum Thema Kreuzfahrt – eine ausführlichere Zusammenstellung kann zum Preis von 29 Euro für 6 Monate oder 49 Euro pro Jahr bestellt werden; für Einzelausgaben werden 9 Euro berechnet. Versand nach Zahlungseingang. Bitte informieren Sie uns über unser Kontaktformular.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s