Mit uns 2019 unterwegs: Island, Spitzbergen, Nordkap, Lofoten …

Die ganze Schönheit des Nordens auf einer einzigen Reise – mit uns zusammen entdecken. Vulkane, Gletscher, Erdspalten, heiße Quellen und Wasserfälle in Island. Gespenstische Lichter- und Wolkenspiele bei der Passage der Jan Mayen Inseln. Fjordlandschaften, Gletscher, verlassene Dörfer und die Mitternachtssonne auf Spitzbergen. Steile Klippen, karge Landschaften, Vogelkolonien, Fjorde und nordische Städtchen entlang der norwegischen Küste. Wir gehen auf Reise mit der MS Vasco da Gama, vom 1. bis 19. Juli 2019.

Start in Bremerhaven. Ein Seetag Zeit, das Schiff zu entdecken und sich wie Zuhause zu fühlen – schließlich steht ja keine ganz kurze Reise bevor. Schon der erste Halt des Schiffes ein Highlight. Wir kommen bei den Westmänner-Inseln an, eine kleine vulkanische Inselgruppe vor Island. So klein, dass es nicht einmal einen Hafen gibt, an dem unser Schiff anlegen kann. Schon aus der Ferne zu sehen: viele Felsklippen im Wasser, und auf der kleinen Hauptinsel der Vulkan, der 1973 entstand. Mit dem Tenderboot wird es zur Insel gehen, zwischen bizarren Felsen hindurch, zum kleinen Städtchen, vor allem auf Erkundung der Vulkanlandschaft. Wer sich mehr interessiert: Hier ist ein Reisebericht von einer unserer letzten Touren, mit einigen Fotos zu dieser Insel Heimaey.

Danach Reykjavik, die Hauptstadt Islands. Etwas Zeit sollte man sich für die Stadt nehmen. Aber viel größer wird der Drang ins Land hinein sein – zu den Geysiren, riesigen Wasserfällen, Vulkanen oder sandig-steinigen Hochebenen, die übergehen in Gletscherlandschaften. Andere werden ein Bad in der Blauen Lagune bevorzugen, oder einen Ausflug in eine eher liebliche, sattgrüne Landschaft im Süden. Wir waren so begeistert, dass gleich zwei Reiseberichte entstanden; hier der erste und der zweite

Für Isafjördur heißt es etwas frühzeitiger aufstehen. Die lange Anfahrt zum kleinen Ort bietet grandiose Aussichten auf Buchten und Berge, die kurz vor der Einfahrt in den Fjord aussehen wie eine große Ansammlung von Tafelbergen. Einfach ein Naturschauspiel, das man bei kleinen Wanderungen in einem der Täler oder auch bei einer Fahrt hoch hinauf in die Berge weiter genießen kann. Wer sich traut, isst irgendwann mal ein eigenwillig aussehendes, aber durchaus lecker schmeckendes Fisch-Stew. Das Ganze ausführlicher in einem Bericht

Auch in Akureyri begrüßt uns wieder eine herrliche Landschaft in Kontrastfarben – grau die Berge, darauf weiß schimmernder Schnee, satt grüne Täler. Aber gleich dahinter ein völliger Szenenwechsel. Zerklüftete Landschaften, Seen, Felsbrocken, Lavagebiete, und dann die große Erdspalte; die Erdplattenverschiebung hat große Wulste aufgeworfen, auf oder zwischen denen man sogar kleine Wanderungen unternehmen kann. An vielen Stellen qualmt die Erde. Wir erreichen auch Schlammfelder, die man durchschreiten kann, während an allen Seiten die Erde in Erdlöchern blubbert. Unser Bericht zeigt, wie eindrucksvoll das alles war.

Alle werden sicher mit Bedauern Island verlassen. Aber es geht weiter zu nicht weniger interessanten Zielen. Auf dem Weg nach Spitzbergen geht es vorbei an den Jan Mayen Inseln, die fast das ganze Jahr über in einem leicht gespenstischen Nebel liegen, was wir in einem kleinen Bericht festgehalten haben, und dann weit über den Polarkreis hinaus.

Auf Spitzbergen genießen wir dann richtig die Vorteile eines kleineren Kreuzfahrtschiffes. Es geht nicht einfach hinein in den Hauptfjord, zum Anlegen, wie das die großen Schiffe tun. Nein. Wir kreuzen durch die Fjorde, vorbei an unglaublichen Felsformationen, auch an Gletschern, deren Abbruchkanten ins Meer hineinlaufen, wo dann kleine und manchmal auch größere Eisbrocken am Schiff vorbei schwimmen. Zu Bett gehen gilt an unseren beiden Tagen auf Spitzbergen nicht. Mitternachtssonne. Die Sonne geht nicht unter, und wir schwimmen andauernd an einer Landschaft vorbei, die man sich nicht entgehen lassen darf.

Auf Spitzbergen dann Stop in Barentsburg, einer russischen Bergarbeitersiedlung; hier kann man tatsächlich noch in die alte Bergarbeiterzeit eintauchen. Alte Hafenanlagen, verlassene Bergarbeiterhäuschen, ein paar Wohnblocks – und die nördlichste Brauerei der Welt. Mehr dazu hier.

In Longyearbyen beeindruckt nicht nur ein Bilderbuchpanaorama, sondern auch all das, was man an Vegetation am Wegesrand entdecken kann – dazu natürlich die Relikte aus der Bergarbeiterzeit. Von hier aus gibt es auch die Möglichkeit, mit einem Katamaran nach Pyramiden zu fahren – eine Geisterstadt, ehemals russische Bergarbeitersiedlung, innerhalb von wenigen Tagen verlassen. Eine unglaubliche Szenerie, weil alles zurückblieb, was nicht direkt mitgenommen werden konnte. Maschinen ebenso wie die Dosen beim Lebensmittelhändler oder die Bücher in der Bibliothek.

Es geht weiter – Richtung Süden, zum nördlichsten Punkt des norwegischen Festlands, zum Nordkap. Über 300 Meter ragt der steile Felsen aus dem Meer heraus. Über Mitternacht liegen wir in Honningsvag – die Chance, Mitternacht auf dem Felsen zu erleben, oder einen kleinen Ausflug zu einem der kleinen Fischerdörfer zu unternehmen; die Fischer haben sich vor allem auf die Königskrabben spezialisiert.

Auf den Lofoten erwartet uns eine der großartigsten Landschaften Norwegens – auf Ausflügen von Leknes aus geht es in das Land der gezackten Berggipfel, der schmalen Täler, geschützten Buchten und fast schon dramatischen Steilküsten. Fischerdörfer, die scheinen, als würden sie in die Vergangenheit zurück führen – hier ist auch der Stockfisch zuhause. Vogelinseln und Brutkolonien, bei denen man Papageientaucher, Kormorane und sogar Seeadler beobachten kann.

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Über den Polarkreis hinweg geht es dann nach Alesund, einem kleinen Städtchen am Eingang zum Geirangerfjord, von dem aus man gut mit einem der Küstenboote eine Fahrt durch die Schäreninseln unternehmen kann. Über den Stor- und den Sunnylvsfjord geht es hinein in den wohl bekanntesten Fjord Norwegens, den Geirangerfjord. Eine Strecke von über 100 Kilometer, zunächst durch eine weite Fjordlandschaft, dann der sehr enge Geirangerfjord. Unterwegs sind wir den kompletten Morgen, also ideal, um all das zu entdecken – steile Felsen, Wasserfälle, kleine Bergbauernhöfe. Der Ort Geiranger – na ja, sehr touristisch, wie zu erwarten. Man sollte sich aber eine Fahrt mit dem Bus hinauf zum Gletscher nicht entgehen lassen. Es erwartet schon auf der Strecke eine herrliche Aussicht.

Im Süden Norwegens erwartet uns als letzte Station der Reise der kleine Ort Rosendal, mit dem kleinsten Schloss Norwegens. Die Einfahrt durch den Hardangerfjord bietet wieder schönste Eindrücke. Bekannt ist das Örtchen als „Tor“ zum Folgefonna Nationalpark, der Norwegens südlichsten Gletscher beheimatet; hier haben die Möglichkeit, zum Gletschersee zu wandern und einen Blick auf die Gletscherzunge zu tun.

Unsere Reise ist zu Ende – noch ein wenig Erholung bei einem Seetag, und wir kommen in Kiel an.

Unser Schiff, die MS Vasco da Gama, gehört zu kleineren Kreuzfahrtschiffen, und hat Platz für etwa 1.150 Passagiere – ein „Klassiker“, gebaut 1993, 2015 komplett für heutigen Bedarf umgebaut, und 2017 noch einmal renoviert. Für den Schiffsbetrieb und die Versorgung der Passagiere sind 550 Crew-Mitglieder an Bord. Das Schiff ist unterwegs für Transocean; Bordsprache ist deutsch.

Wie alle modernen Kreuzfahrtschiffe verfügt die Vasco da Gama über mehrere Restaurants, Lounges, Bars, Wellness- und Fitnessbereich, Pools, Theater und mehr. Die meisten Kabinen sind zwischen 16 und 20 qm groß; somit sind Innen- und Außenkabinen auch großzügiger als meist üblich. Zur Verfügung stehen auch Balkonkabinen und Suiten.

Wir haben auf der MS Vasco da Gama Kabinen für eine kleine Gruppe reserviert, die wir begleiten werden – und mit der wir auf ganz besondere Weise auf Entdeckung gehen.

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Die Preise: Innenkabinen gibt es ab 2.099 Euro pro Person, Außenkabinen ab 2.749 Euro pro Person, beides als sogenannte Glückskabinen. Balkonkabinen ab 4.529 Euro pro Person. Weitere Preise gerne auf Anfrage. Kabinen gibt es wie immer nach Verfügbarkeit.
(bis zu zwei Kinder bis 11 Jahre sind in der Kabine mit 2 Vollzahlern frei; Kinder 12 bis 17 Jahre 290 Euro)

Im Preis enthalten ist eine eigene Reisebegleitung für die Gruppe durch uns – zusätzlich zur Bordreiseleitung.

Im Preis enthalten sind

  • Kreuzfahrt ab/bis Ausgangs-/Zielhafen
  • Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Umfangreiche Vollpension an Bord*
  • Betreuung durch die Kreuzfahrtleitung & das Reiseleiter-Team von Transocean sowie eigene Reisebegleitung durch FT-Kreuzfahrten
  • Unterhaltung durch das bordeigene Show-Ensemble
  • Benutzung der Schiffseinrichtungen inclusive Sauna- & Fitnessbereich
  • Teilnahme an den Bordveranstaltungen
  • Badehandtücher für die Poolbereiche
  • Gepäckservice zwischen Anlegeplatz & Kabine bei Ein- & Ausschiffung
  • Sämtliche Hafen- & Liegeplatzgebühren

Vollpension im Überblick:

  • Reichhaltiges Frühstücksbuffet
  • Lunch & Dinner mit Menüwahl & Service am Platz
  • Lunch & Dinner in Buffetform
  • Nachmittags-Kaffee/-Tee mit Kuchen & Sandwiches
  • Mitternachts-Snack
  • Captains Dinner oder festlicher Gala-Abend
  • Welcome & Farewell Cocktail
  • Diätmahlzeiten nach vorheriger Anmeldung – sofern möglich

Damit wären auch die ergänzenden Informationen angeführt.

Wir freuen uns über alle Rückfragen, die wir gerne beantworten – und natürlich auch über alle, die mit uns zusammen gerne auf dieser Reise sein wollen.

Wir sind erreichbar
unter  0151 – 291 577 87
oder  02641 – 20 50 71

Beste Grüße
Lydia Häufele und Bernd Jans

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Luitgard Rommel-Metzler sagt:

    Hallo Lydia und Bernd,
    ich war mit der MS Ocean Majesty 3 wochen im Norden
    18.7. bis 7.8. über die shetlands, Norden von Island akureyri,
    dann nach Grönland durch den prins christian sund und dann die Westküste hoch bis zur Disko-Bucht.
    Es war einfach nur spannend, sehr schön, manchmal fast unheimlich und sehr anders als meine bisherigen Erfahrungen.
    Sehr sehr gut waren die Vorträge des Experten Peter Jurgelitsch,Kreuzfahrtdirektor. In der diskobucht und beim Eisfjord hatten wir strahlend blauer Himmel, auch bei der Sund-Durchfahrt. Landschaftlich ganz aussergewöhnlich.
    Der Service im Schiff war auch sehr zu loben; nur die Sauna, der Fitnessraum und die Massage waren „schwach“ (räumlich gemeint). In so einem kleinen Schiff kann wahrscheinlich nicht alles perfekt sein.
    Auch Island (Akureyri und Rekjavik) waren interessant. Vor 13 Jahren war ich in Reykjavik..und heute ist es aufstrebend, wird viel gebaut, junge Leute aus aller Welt.
    Westmänner-Inseln haben wir auch interessanten einheimischen guide gehabt….puffins ,Landschaft und regnerisch….hat alles gepasst.
    das sind meine kurzen Infos an Euch und ich danke euch auch ganz herzlich für eure Reise-Infos…..ich bin da „fast“ dabei….
    Ich träume von einer Weltreise…eure mail vor einigen Monaten hab ich mir wieder und wieder durchgelesen…….ab November 2021…..
    liebe Grüße aus dem Süden von Luitgard

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    1. Hallo Liebe Luitgard,
      jetzt kommt endlich eine Antwort – aber es war einfach zu viel los.
      Ist natürlich Spitze, wenn Dir der Norden so gut gefallen hat – wir sind ja da oben auch immer wieder mit Begeisterung unterwegs. Angenehm, dass das „Schiffchen“ Ocean Majesty auch gepasst hat.
      Bei uns geht es ja mit einer Gruppe nächstes Jahr wieder dort hinauf. Allerdings biegen wir nach Island nicht in Richtung Grönland ab, sondern noch viel weiter rauf nach Spitzbergen, und dann wieder runter in den Süden – nicht ganz so weit wie Du wohnst, sondern eher zum Nordkap und entlang der norwegischen Küste. Vielleicht bist Du ja dabei, dieses Mal auf der östlicheren Seite des hohen Nordens …
      Beste Grüße, und bis bald mal wieder
      Bernd

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